Am frühen Nachmittag ging ein alter Mann mit seinem Hund spazieren.
Nach einer Weile kam der Hund dann aber allein wieder nach Hause. Die Angehörigen
machten sich verständlicherweise große Sorgen und erstatteten Vermisstenanzeige.
Somit begann in der Umgebung eine groß angelegte Suche nach dem Mann.
Für die Rettungshunde wurde das ganze abzusuchende Gebiet aufgeteilt.
Jedem Trupp von Hundeführern und Helfern wurde ein Bereich abzusuchen zugeteilt.
Als eine Gruppe des DRK Berlin City mit zwei Hunden den Startpunkt ihrer Suche erreicht
hatten, stand dort ein etwas orientierungsloser Mann am Wegesrand.
Von einer Hundeführerin angesprochen stellte sich heraus, daß es sich
um die gesuchte Person handelte. Auf seine Frage nach dem Verbleib seines Hundes konnte
er beruhigt werden.
Die gleichzeitig eingetroffene Polizei kümmerte sich anschließend um die weitere
Versorgung des Mannes.

Gestern Mittag meldete eine Mittelmärkerin ihren Ehemann als vermisst.
Auf Grund des Gesundheitszustandes des 73-jährigen Mannes wurden sofort
groß angelegte Suchmaßnahmen eingeleitet.
Neben Benachrichtigungen des öffentlichen Personen- Nahverkehrs, wurden
Krankenhäuser überprüft, Kollegen der Bundespolizei verständigt und auch
Nachbardienstellen der Polizei mit an der Suche beteiligt. Der Polizeihubschrauber
wurde eingesetzt, das Waldgebiet in der Nähe des Wohnhauses des Vermissten
durchkämmt und die Rettungshundestaffel des DRK angefordert.
Gegen 22.50 Uhr stellten Polizisten den 73-jährigen Mann an der Bundesstraße 2,
Höhe einer Baustelle am Abzweig Wilhelmshorst fest. Gesund und unverletzt nahmen
sie den Mann in Obhut.
Rettungskräfte brachten den 73- Jährigen anschließend nach Hause.
Original-Artikel: http://www.internetwache.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=10441300