Personen verschüttet!

Alarm für die Rettungshundestaffel vom Kreisverband Berlin City

Am 4. August ereignete sich in den Abendstunden ein tragischer Unglücksfall. An der Heerstraße in Berlin Westend stürzte bei Dacharbeiten eine Mauer ein. Zwei Männer wurden dabei verschüttet. Bei der Alarmierung war noch unklar, ob die Personen unter Trümmern erst geortet werden mussten oder weitere Personen unter den Trümmern liegen könnten. Einsatz für die Trümmersuchhunde des Berliner Roten Kreuzes.

Da an diesem Tag Training für die Rettungshunde auf dem Übungsgelände in Ruhleben war, konnten sie sofort zum Einsatzort fahren. Nur wenige Minuten später trafen sie am Ort ein. Die beiden verschütteten Männer wurden von der Feuerwehr schnell gefunden. Leider wurden sie bei dem Unglück tödlich verletzt und es war schnell klar, dass niemand weiter vermisst wurde. Damit mussten die Rettungshunde nicht mehr eingesetzt werden.

"Der Einsatz zeigt, wie wichtig das Training und die Einsatzbereitschaft der Rettungshunde rund um die Uhr auch in Berlin ist und dass wir gerade bei Verschütteten unter Trümmern aufgrund eines speziellen Alarmsystems sehr schnell am Einsatzort sein können." sagte der Leiter der Rettungshundestaffel Benjamin Weber.

Rettungshunde kommen immer dann zum Einsatz, wenn Personen in weiten Flächen oder Wäldern vermisst werden oder Personen unter Trümmern verschüttet sind und geortet werden müssen. Unter den 11 Einsätzen in diesem Jahr, war das bereits die dritte Alarmierung zu einem Trümmereinsatz.

In der Rettungshundestaffel sind alles ehrenamtliche Helfer tätig. Sie engagieren sich in der Freizeit für die Rettungshundearbeit. Ausbildung, Ausrüstung und die Einsätze werden durch Ihre Spenden ermöglicht, da dem Anfordernden keine Kosten entstehen sollen.



Zwei Tote nach Einsturz einer Giebelwand

04.08.2009 19:12 Fünf weitere Personen erlitten einen Schock

Adresse: Heerstraße 63
Ort: Westend

Alarmierungsstichwort: Einsturz
19:30 Uhr Erweiterung der Alarmstufe + Massenanfall an Verletzten 1 (MANV 1) + NAW
19:47 Uhr Erweiterung der Alarmstufe + NAW

Bei Bauarbeiten kam es zum Einsturz eines 12m² großen Giebelwandteiles im 1.Obergeschoss eines 2-geschossigen im Abriss befindlichen Kirchengebäudes. Die Dachkonstruktion des 300m² großen Daches war bereits entfernt. Das Gebäude wird von der romanisch-orthodoxen Gemeinde genutzt. Durch den Einsturz sind zwei männliche Personen tödlich verletzt worden. Fünf unter Schock stehende Personen wurden notärztlich behandelt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Einsatzstelle war um 20:05 Uhr unter Kontrolle.

Vor Ort:
3 LHF, 1 DLK, 3 RTW, 8 Sonderfahrzeuge, 5 Führungsfahrzeuge
Schutz- und Kriminalpolizei, Hundestaffel des DRK, Seelsorger, Bauaufsicht, GASAG und Pressevertreter

Original-Artikel: http://www.berliner-feuerwehr.de/1857.html


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