Berlin
02.08.2005
Treibjagd auf einen UnfallfahrerHubschrauber und Suchunde in AktionBerlin - Ein Hubschrauber der Polizei, sieben Suchhunde des Berliner Roten Kreuzes und sieben Jäger mit ihren Spürhunden: Was sich da am Wochenende in den Wäldern rund um Friedrichswalde abspielte, sah aus wie eine richtige Treibjagd. Der aufwendige Einsatz galt einem Mann, der bei Friedrichswalde mit seinem Opel voll gegen einen Baum gefahren war. Am Steuer saß Bruno M. (55), und aus Gründen, die nur er kennt, verließ er nach dem Aufprall den Wagen und verschwand im Wald. Da wusste noch niemand, dass er nur leichte Verletzungen erlitten hatte. Als deshalb die Polizei das Unfallauto entdeckte und keine Spur vom Fahrer fand, löste sie Alarm aus. Denn auch Zuhause hatte sich der Mann nicht gemeldet. Die Beamten befürchteten, dass er sich schwer verletzt und unter Schock wie ein verwundetes Tier im Wald verkrochen hatte. Möglich natürlich auch, dass er aus anderen Gründen den Beamten nicht in die Hände fallen wollte. So oder so, die Polizei organisierte einen Großeinsatz! Am Ende wurde er tatsächlich gefunden, einer der Jäger spürte ihn im Dickicht auf. Bruno M. machte einen verwirrten Eindruck, ließ sich aber anstandslos mitnehmen. © Berliner Kurier: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/89424.htmlDer eingescannte Original-Artikel |