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Das mysteriöse Verschwinden einer jungen Frau aus Rietzel im Jerichower Land bleibt unerklärlich. Am Dienstag setzte die Sonderkommission "Anja" erstmals Taucher der Bereitschaftspolizei ein, um die 20-Jährige zu finden. Zudem durchsuchten 80 Polizisten mit Hunden das Gebiet um Rietzel. "Wir haben bereits 110 Quadratkilometer Wald, Wiesen und Felder abgesucht", sagte Polizeioberrat Armin Friedrichs. Alle Mühe sei aber bislang vergebens gewesen. Auch aus der Bevölkerung kämen kaum Hinweise, denen man nachgehen könnte. Fahndung nach VW GolfDie 20 Jahre alte Anja B. war zuletzt am Freitagabend in der Discothek "Night Fly" gesehen worden. Sie war noch heimgefahren, hatte ihr Auto vor dem Elternhaus abgestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie danach in ein anderes Auto einstieg. Die Zeitungsfrau habe am Sonnabendmorgen dann vor dem Haus die Geldbörse der jungen Frau gefunden. Etwa 100 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr suchten am Wochenende mit Hubschrauberunterstützung und Hundestaffeln einen nahen Wald ab - ergebnislos. Die Polizei fahndet nach dem Fahrer eines VW Golf, den ein Zeuge in der Nacht auf Sonnabend in der Nähe des Wohnhauses der Vermissten sah. Der Wagen soll sehr schnell gefahren sein. Polizei bittet um HinweiseDen Angaben zufolge ist die 20-Jährige nicht dafür bekannt, dass sie einfach mehrere Tage ohne jede Nachricht wegbleibt. Zudem sei es für die junge und lebenslustige Frau ungewöhnlich, dass sie ihr Handy ausschaltete. Der letzte Funkkontakt des Betreibers zum Handy wurde am Sonnabendmorgen um 0:50 Uhr im Umkreis von fünf Kilometern um Rietzel registriert. Am Montag will die Polizei entscheiden, ob die Suche mit Hubschrauber und Hundestaffel fortgesetzt wird. gekürzter Artikel vom 13.06.05 aus: MDR.DE Nachrichten aus einem Artikel vom 13.06.05 der: Volksstimme.de Die Suche nach Anja Blum wird auch heute fortgesetzt. Gestern waren über 40 Polizeibeamte, ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera sowie 20 Hunde der DRK-Rettungshundestaffel Berlin, des Bundesverbandes für Rettungshundewesen Berlin und die Rettungshundestaffel der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Halle im Einsatz. Abgesucht wurde das weitläufige Waldgebiet Richtung Brandenstein. Auch die Feuerwehr Rietzel hilft mit 30 Kameraden. "Alle Einwohner sind betroffen und viele haben ihre Hilfe angeboten", versicherte Bürgermeister Horst Pötter. Eine ältere Frau beobachtete gestern die Rettungskräfte: "Wir hoffen auf ein gutes Ende", sagte sie. Weitere Artikel finden sich bei: |