Einsatzmitschrift zum Rettungshundeeinsatz vom 19.11.2003

Gegen 12:54 erreichte die Feuerwehrleitstelle der Notruf, daß es in der Gatower Str. ohne Nummer zum Einsturz einer überwachsenen Kellerdecke gekommen ist, unter der vermutlich Baumaßnahmen stattgefunden haben. Im Zuge des Einsturzes der Betondecke wurde ein unter der Decke arbeitender Mann von Betonteilen verschüttet. Die Feuerwehr alarmiert das Deutsche Rote Kreuz um 14:15 Uhr von diesem Einsatz und bat darum, Rettungshunde zum Einsatzort zu entsenden, da nicht bekannt war, wo sich die verschüttete Person befindet.

Das DRK-Berlin alarmierte um 14:36 Uhr, nach Rücksprache mit dem Lagedienst zwei Rettungshundeführer -Trümmer-, einen MTW, einen FuStW beim Lagedienst der Berliner Polizei sowie einen Helfer, der sich in Spandau befand zum Sondieren der Lage.

Um 14:52 traf der erste Helfer vor Ort ein, bei der Einsatzstelle handelt es sich um eine Laube in einer Laubenpieper-Siedlung mit einer Schadensfläche von etwa 4 x 4,5 Metern.

Um 15:15 Uhr wurde der Einsatz der Rettungshundeführer, die sich noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, durch den vor Ort führenden ELD-3617 abgebrochen, nachdem die verschüttete Person durch Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr gefunden worden ist.

Es waren im Einsatz:

Einsatzbeginn für DRK 14:15 Uhr
Alarmabbruch für DRK 15:15 Uhr
Einsatzende für DRK 16:00 Uhr

2 Hundeführer
1 Kraftfahrer mit MTW RK 1-19-3
1 Verbindungsmann zum ELD BF mit MTW 1-10-3

Andreas Grikowsky


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http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/20.11.2003/847336.asp
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